2019 ging es 8 Tage in die Eifel nach Rurberg.

Mit 40 Kindern starteten wir bei schönem Herbstwetter mit einer Kanutour auf dem Rursee. Da musste kräftig gegen den Wind gepaddelt werden, und wer es nicht schaffte versuchte das Boot vom Ufer aus zu ziehen. Spaß hat es auf alle Fälle gemacht.

Vom See in den Wald: Im eigenen Wald der Jugendherberge ging es hoch hinaus, auf 10m hochklettern und den Mut haben, sich fallen zu lassen, das war für viele eine besondere Herausforderung. Am Kletterturm war es einfacher, man hatte etwas, an dem man sich festhalten konnte.

Leider war das Wetter nicht immer schön, und die Vennwanderung durch das Hochmoor war sehr nass, von unten und oben. Trotzdem hörten die Kinder den Führern interessiert zu. Die Informationen zur Wasserspeicherfähigkeit des Mooses, woher der Spruch “Zittern wie Espenlaub“ herkommt (Blattstiel der seitlich abgeplattet ist und deshalb das Blatt zittert) oder zur Geschichte des Torfabbaus trugen sie sehr kindgerecht vor. Im Gedächtnis bleiben wird allen sicher die Ausführung zum größten Pilz der Welt, der sich unter der Erde verzweigt und so groß wie 1200 Fußballfelder ist.

Natürlich liefen wir auch durch Monschau, es war die einzige Einkaufsmöglichkeit für die Kids, und die wurde natürlich genutzt. Bei dem Besuch der Glasbläserei durfte jedes Kind eine eigene Glaskugel herstellen, da fehlte auch die Kugel in Borussiafarben nicht.

Zum Abschluss wurde es dann noch mal sportlich mit Bogenschießen und GPS Tour. Nach dem Abschlussabend waren sich alle einig, es war wieder eine tolle Tour! Besonders für uns Betreuer beeindruckend: Die Kinder waren alle bereit, die meiste Zeit ohne ihre Handys zu verbringen, eben als gemeinsame Zeit mit Gleichaltrigen!

Jochen Aust, Maja Busch, Michael Gehrmann und Benita Weiß waren sich einig: „Nächstes Jahr wieder!“